Geschichte

1264 Jahre „Bonifatius wird erschlagen“

Heute vor 1264 Jahren, am 05. Juni 754, wird der Missionar Bonifatius im friesischen Dokkum erschlagen.

Am 5. Juni 754 wird der Missionar Bonifatius von Einheimischen bei Dokkum in Friesland erschlagen. Er und 50 seiner Begleiter wollten dort gerade ein Tauffest abhalten. Seine sterblichen Überreste wurden später im Dom zu Fulda beigesetzt und sind dort heute noch zu bewundern. Im dortigen Dommuseum ist neben diversen Reliquien außerdem die Bibel ausgestellt, die er sich kurz vor seinem Ende schützend über den Kopf gehalten haben soll. Das dicke Buch zeigt eine tiefe Einkerbung, vermutlich von einem Schwerthieb herrührend.

407 Jahre „Osterhusischer Akkord – „Magna Charta“ Ostfrieslands“

Heute vor 407 Jahren, am 24. Mai 1611, wird der Osterhusische Akkord zwischen dem Graf von Ostfriesland und den ostfriesischen Ständen geschlossen.

Der Konflikt zwischen Graf und Ständen wurde durch den Osterhusischen Akkord vorerst beilgelegt. Graf Enno III. musste unter Druck der Niederlande die weitreichenden Rechte der Stände anerkennen, die unter anderem die Steuerhoheit umfasste. Damit bekam die Grafschaft teilweise als repräsentativ-demokratisch zu bezeichnende Züge. Der Osterhusische Akkord markiert allerdings auch den Beginn der Niederländischen Besatzung in Leerort.